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14.12.01 - Mosaik aus Bausteinen für den Frieden (BZ)

„Woche der Begegnung der Kulturen" in der Grenzacher Regio-Galerie / Kinder aus aller Welt malten für Völkerverständigung.
GRENZACH-WYHLEN. Eine Friedensbotschaft soll um die Welt gehen. Dafür engagiert sich die Galeristin Elisabeth Fark, die in den neuen Räumen der Regio-Galerie in Grenzach Wyhlen eine künstlerische Friedensinitiative startet. Ausgangspunkt ist eine symbolische Friedenswand mit 48 Bildern, die vor einem Jahr beim ersten Weltkinderfestival in der Regio entstand, wo 2000 Kin­der und Jugendliche aus 103 Ländern zusammenkamen. Schüler aus dem Ba­selbieter Reigoldswil haben das Mosaik mit ihren Gästen aus aller Welt gemalt. In 17 Sprachen taucht in diesen bunten, fröhlichen Bildern das Wort Frieden auf: Peace, Paix, Paz, Shalom...
... Zehn Prozent der Erlöse gehen an das Kinderhilfswerk Unicef. In den neu bezogenen Räumen (Markgrafenstraße 42) sind die Bildervorlagen der Friedenswand zu sehen, ein ganzer Friedens-Paravent, auch erste Mosaiktafeln in Keramik, dazu als Edition ein Bild mit Friedenstaube und dem Schriftzug „Shalom", Postkarten und T-Shirts mit Friedensmotiven. Jeder kann sich also ein kleines Stück Frieden mit nach Hause nehmen. Beteiligt an der Ausstellung sind auch verschiedene an­dere Institutionen und Organisationen, darunter der SAK Lörrach und das Übergangswohnheim Grenzach-Wyhlen.
Eine Kleine des Else Meitner Gymnasiums schulferner eine Homepage für die Aktion der Stiftung. Ergänzend zeigt die Galerie eine Serie kleinformatiger Aquarell-Zeichnungen der Künstlerin Noeini Niehaus, betitelt „Gesichter Europas".Roswitha Frey

 
14.12.01 - Fliesen für den Frieden (Der Sonntag)

Galeristin aus Grenzach-Wyhlen startet Kunst-Aktion für Völkerverständigung von Jochen Filisch
Ob Peace, Paix, oder Paz, ob Baris, Mir oder Shalom - die Menschen auf der ganzen Welt wünschen sich Frieden. Von Grenzach-Wyhlen aus soll dem­nächst eine Friedensbotschaft um die Welt gehen. Galeristin Elisabeth Fark will eine Friedenswand aus 48 bunt bemalten Fliesen überall dort aufstellen, wo die Menschen unter kriegeri­schen oder terroristischen Aktionen leiden: in New York und Nordirland, in Algerien oder im Baskenland und an anderen Brennpunkten in der Welt.
Auftakt zu der Aktion ist heute um 11 Uhr mit einer Vernissage in der Grenzacher Regio-Galerie, an der neben Elisabeth Farks Stiftung „Creative Network of Peace" (Kreatives Friedensnetzwerk) eine ganze Reihe weiterer Organisationen beteiligt sind, die sich der Völkerverständi­gung verschrieben haben, wie et­wa das Goethe-Institut oder der Soziale Arbeitskreis Lörrach und das Übergangswohnheim Gren­zach-Wyhlen. Bis zum 23. Dezember dauert diese „Woche der Begegnung der Kulturen", in deren Mittelpunkt das große Friedensmosaik steht. Elisabeth Fark regte es im Jahr 2000 an, als 2000 Mädchen und Jungen aus 103 Ländern zum ersten Welt-Kindertreffen in der Regio zusammentrafen. Begeistert nahmen die Kin­der diese Idee auf und malten in großen Lettern und leuchten­den Farben ihre Friedensbilder...
Die Wand bildet ein buntes Netzwerk des Friedens, und als solches sieht Elisabeth Fark auch ihre Stiftung: „Wir brauchen ein Netzwerk zur Bündelung positiver Kräfte" sagt sie und glaubt dabei an die verbindende Kraft von Symbolen. Als erste Station für die Wand voller Frie­denssymbole hat die Galeristin New York und Washington ausgemacht - die Ziele der Terror­anschläge vom 11. September.
Natürlich weiß die Galeristin, dass nicht jeder Unterstützer soviel Geld aufbringen kann, deshalb gibt es das Friedensmosaik auch im Kleinen: gedruckt auf T-Shirts, in Postkartenform und sogar als Memory.

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